Start der neuen iPad-Klasse


Im Schuljahr 2013/14 ging die zweite iPad-Klasse der Freiherr-vom-Stein-Schule an den Start. Bei einer Jahrgangsbeste von 150 Schülern sprachen über 100 Bewerbungen für dieses Pilotprojekt eine deutliche Sprache. 

 Pünktlich zum ersten Schultag wurden den Schülerinnen und Schülern der neuen iPad-Klasse ihre Geräte überreicht. Begann das neue Schuljahr für alle anderen Klassen 8 wie gehabt, konnte man bei der iPad-Klasse eine Besonderheit bemerken: Die erste drei Tage des neuen Schuljahres sollten nämlich zusammen mit den Schülern der vormaligen iPad-Klasse - der jetzigen Klasse 9c - verbracht werden.

Die nun schon erfahrenen Schülerinnen und Schüler 9c, der der vormaligen iPad-Klasse, wurden zu “Mentoren” der neuen iPad-Klasse und sollten sich in diesem Zeitraum um die “Newbies” kümmern. 

In einem von Klassenlehrerin Sybille Unterstab geleiteten Brainstorming formulierten die iPad-Klassen Schüler ihre Erwartungen und Hoffnungen, die sie dazu bewogen haben, sich freiwillig für diese moderne Form des Lernens und Lehrens zu melden.

Das Ergebnis wurde zwar traditionell an der Tafel gesammelt, aber dann mit dem iPad fotografiert, um am Ende des Jahres evaluieren zu werden.

Im weiteren Verlauf dieser Startphase gaben die Schüler der 9c dann den Neuen eine praktische Einweisung in den Workflow mit dem iPad, stellten Apple TV und Cloud-Computing, Formen des kollaborativen Arbeitens und vieles mehr vor.  Darüber hinaus thematisierten die Schülerinnen und Schüler der 9c aber auch die “Netiquette”, den Satz an “Benimmregeln”, der für einen reibungslosen Unterricht mit dem iPad erforderlich ist. 

Da aber nach dem zweiten Tag bereits alles “lief” und die Schüler der beiden Klassen gemeinsam das Notwendige erledigt hatten, kehrte auch für die Klasse 8c - einen Tag früher als vorgesehen -die Routine des Schulalltages ein. 

Dieser problemlose Start zeigte - wie im letzten Schuljahr auch- , dass mit dem iPad pädagogisch und didaktisch die richtige Wahl getroffen worden ist: Denn hier steht nicht die Technik im Vordergrund, sondern das, was man intuitiv mit ihr erledigen kann. 

Alle Geräte werden nämlich mit einem homogenen und dazu kostenlosen Paket mit allen fürs multi-mediale Arbeiten notwenigen Programmen geliefert, die zudem noch perfekt aufeinander abgestimmt sind - dadurch entfällt eine zeitaufwändige Konfiguration bzw. der Zukauf von Programmen.

Schaut man sich den Unterrichtsbetrieb in der Klasse 8c heute an, so stellt man fest, dass das iPad ein gleichwertiges Unterrichtsmittel ist, das von den Schülern intuitiv immer dann genutzt wird, wenn sich im Unterricht dadurch ein pädagogischer oder didaktischer Mehrwert ergibt.