iPad-Schulung, Modul I


 

Da die Nachfrage nach den iPad-Klassen so groß war, dass zu Beginn des Schuljahres zwei iPad-Klassen in der Jgst. 7 gebildet werden konnten, galt es nun die Lehrer für den einsatz mit dem High-Tech-Gadget vorzubereiten. Die Lehrer, die in der Klasse eingesetzt wurden, aber über kein eigenes iPad verfügten, konnte sich zu Anfang des Schuljahres schon ein Geräte ausleihen, um sich damit vertraut zu machen.

In einer Kombination aus Theorie- und Praxismodulen sollte dann sichergestellt werden, dass der Start zum zweiten Halbjahr reibungslos verlaufen würde.
So begann dann nach den Fachvorträgen von Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Universität Mainz und Prof. Dr. Frank Thissen von der Universität Stuttgart,  die verschiedene Aspekte des Lernens mit Tablets thematisierten, der Praxisteil für die Lehrerinnen und Lehrer der neuen iPad Klassen.

Der Schulungsteil gliederte sich in drei Module, die dem unterschiedlichen Wissensstand der Lehrerinnen und Lehrer Rechnung tragen sollten. 

In Modul I wurden von OStRin Sybille Unterstab und OStR Dieter Umlauf, dem Leitungsteam der iPad-Klassen, die “Basics” von der Pike auf behandelt.  Als erstes wurden die grundsätzlichen Abläufe und  Bedienungselemente wie der Homebutton , die Navigation auf dem iPad, das Einrichten einer Apple-ID sowie derDownload der kostenlosen Office Suite  und des Multi-Media-Pakets erläutert.

In einem zweiten Schritt wurde dann die Bedeutung der iCloud erläutert und die  Einstellungen  zur Synchronisierung des Datenbestands auf dem iPad mit der iCloud gezeigt.

Eine wichtige Rolle spielten auch die Benutzereinstellungen: Die Lehrerinnen und Lehrer mit einem von der Schule geliehenen iPad kriegten dieses zwar mit einer kompletten Konfiguration an Apps zur Verfügung gestellt, doch wurden gebeten, das iPad zurückzusetzen, und sich mit einer eigenen Apple-ID dort wieder anzumelden, damit alle Einstellungen, Apps und Daten auf dem persönlichen Account gespeichert werden können, so dass eine Migration des Gesamtdatenbestandes bei einem eventuellen Kauf eines eigenen Gerätes problemlos möglich sein würde.

Als ersten Vorgeschmack auf die folgenden “Hands-on-Seminare” wurde dann noch iBooks als ein besonderes Highlight vorgestellt: So ist es nämlich kinderleicht, in Pages ein Dokument mit multi-medialen Bestandteilen zu erstellen, dieses als ePub zu exportieren und anschließend in iBooks zu öffnen. 

Hier kann der Text dann markiert oder vorgelesen werden, die Schüler können Flash-Lernkarten mit Vokabeln erstellen, den Text kontextintensiv nach dem Vorkommen bestimmter Schlagworte durchsuchen oder unbekannte Worte aus dem Text heraus direkt im Internet recherchieren. 

Last but not least können alle eBooks oder ePub-Dokumente in iBooks mit Notizen oder Voice-Messages versehen werden.