iPad-Schulung Modul III


Die dritte Schulung innerhalb der iPad-Modulreihe fand am 4. März in einem der gut ausgestatteten iPad-Räume der Freiherr-vom-Stein Schule statt. Kompetent leitete Frau Sandra Ricker, selbstständige „Apple Professional Development“-Trainerin, die TeilnehmerInnen durch das Programm. Sie fokussierte dabei vor allem auf folgende Anwendungen, die im Kontext des Unterrichts sinnvoll einsetzbar sind:

Die „Bai Board“-App: Bei diesem Programm handelt es sich im Prinzip um ein „Whiteboard“, welches online eine cloud-basierende Zusammenarbeit aller Anwender ermöglicht. Mittels eines gemeinsamen Netzwerkes können also alle am Unterrichtsgeschehen Beteiligten zeitgleich an einer gemeinsamen Skizze, Grafik usw. arbeiten. Via Apple-TV gelingt es mühelos, die Ergebnisse über den Beamer sichtbar zu machen. Ein großer Vorteil liegt vor allem darin, das kooperativ erstellte Produkt beispielsweise als PDF-File abzuspeichern und so die Sicherung der Ergebnisse zu gewährleisten. Über die Ikonisierungsfunktion können darüber hinaus  individuell gestaltete Bewertungssymbole definiert werden, die ein geeignetes Feedback der Lehrkraft an den bzw. die SchülerInnen darstellen.


Die „Popplet“-App: Um auf dem iPad Lerninhalte strukturiert zu visualisieren, eignet sich dieses Programm ganz besonders. Bezüge und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Aspekten eines Themas können mittels der Mindmap-Methode festgehalten werden, was einer assoziativen Denkweise am ehesten entspricht. Hierzu lassen sich in Popplet auch Bilder mühelos einfügen, die sich entweder mit der iPad-Fotofunktion neu erstellen oder aus dem bereits vorhandenen Fundus der Fotobibliothek importieren lassen. Nach einer Präsentation via Apple TV können die Ergebnisse dann als Email im PDF- bzw. Jpeg-Format an den ganzen Kurs verteilt werden.

Die „iMovie”-App: Innerhalb der vielfältigen Möglichkeiten dieses Programms konzentrierten wir uns auf die „Theater“-Funktion, welche die Möglichkeit zur Erstellung eines Trailers bietet. Über eine intuitiv zu bedienende Steuerung haben die SchülerInnen die Möglichkeit, zu einem speziellen Unterrichtsthema kleine Filme in Form eines Trailers zu gestalten. Die Länge der Filme beträgt dabei zwar etwa nur 90 Sekunden, benötigt jedoch im Schnitt eine gute Schulstunde zur Erstellung. Das sogenannte „Storyboard“ zeichnet dabei einen Ablauf vor, der dann mit selbst erstellen Filmchen gefüllt werden kann.

Frau Rickert verstand es, während der Schulung nicht nur die Funktionsbeschreibungen der Apps wiederzugeben, sondern mit kleineren Aufgaben zur jeweiligen Anwendung zu motivieren. Das dreistündige Modul wurde zudem sowohl durch sinnvolle iPad-Einstellungen hinsichtlich des Datenschutzes als auch durch Rückfragegelegenheiten abgerundet. Auf die nächsten beiden Module kann man sich jetzt schon freuen.

Dr. Peter Mergler