Viren auf dem Mac?

MacOS ist im Gegensatz zu den Windows-Pendants auch ohne Virenschutz sehr sicher, da das Betriebssystem bereits über hauseigene starke Sicherheitsfunktionen verfügt, denn seit OS X 10.6 gibt es eine systemimmanente Schutzfunktion namens  XProtect, die bei der Installation jeder Art von Software anhand einer im System abgelegten Liste überprüft, ob das betreffende Programm / die betreffende App eine Sigantur - das heißt eine Freigabe von Apple - besitzt, oder es sich bei dem aus der aus dem Internet geladenen Applikation eventuell um ein bekanntes Schadprogramm handelt.

Diese Malware-Liste wird von Apple in regelmäßigen Abständen upgedatet. Beim Hochfahren des Systems wird dann auch die Liste bekannter Malware / Spyware etc. automatisch aktualisiert.  Damit dieser Schutzmechanismus aber greifen kann,  muss allerdings die entsprechende Einstellung  in der Systemeinstellung "App Store“ aktiviert sein. Um diese zu finden, wählt man: "Apple“ > "Systemeinstellungen“ und klickt dann auf "App Store“, um die Systemeinstellung "App Store“ zu öffnen". 

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HIer sollte man auf alle Fälle die Option: "Systemdatendateien und Sicherheitsupdates installieren" aktivieren

Sicherheit durch Gatekeeper


icon -gatekeeper-macEin weiterer Sicherheitsmechanismus ist "Gatekeeper", welcher das Laden von Apps sicherer macht, denn dessen Funktinalität schützt den User davor, aus Versehen schädliche Software zu installieren.
Wer seine Software und seine Apps legal aus dem Mac App Store bezieht, ist mit an hundert Propzent grenzender Wahrscheinlichkeit gegen böse Überraschungen gefeit,  weil Apple alle Apps und Programme genau prüft, bevor sie überhaupt im Mac App Store zugelassen werden.

Aber auch wenn man Third-Party-Software aus dem Software lädt, sorgt Gatekeeper für Sicherheit. Alle von Apple zertifizierten Entwickler bekommen eine eindeutige Entwickler-ID und verwenden diese, um ihre Apps digital zu signieren. Anhand der ID also kann der Gatekeeper "verseuchte" und schädliche Apps blockieren, die aus Malware-Schmieden stammen. Nach dem Download solcher nnicht zertifizieter Apps, die von einem unbekannten Entwickler ohne Entwickler-ID stammen, warnt der Gatekeeper vor der Installation / dem Ausführen dieser App.

Schutz vor Phishing ...


icon-phishing-alertAber nur mal gesetzt den Fall, man hat auf dem Mac trotzdem irgendetwas "Nettes" installiert oder man  hat eine Phishing Mail erhalten und dann unvorsichtigerweise auf den Anhang geklickt – ist der Mac nun infiziert?  Meistens nicht, den vor der Installation jedweder Software muss das Adminstratorenkennwort zur Initialisierung eigegeben werden, und meistens lautet die Dateiendung Endung solcher Anhänge -.exe!  Diese Windows-Installatiosdatei kann auf dem Mac eh nicht ausgeführt werden, und so kann man diese getrost löschen und man muss nicht befürchten, dass der Mac von einem Virus infiziert ist, denn es gibt auch Ende 2016 immer noch keinen einzigen Virus für Mac.

Trojaner und AdWare ...


icon-trojan-alertAber Obacht! Während klassische Viren - wie man sie aus der Windows-Welt kennt - für OS X noch nicht existieren, gibt es leider bereits eine Handvoll Trojaner und andere Schadprogramme und jede Menge unschädlicher, aber nerviger AdWare für den Mac. Im Dezember 2015 existieren genau 51 Schadprogramme für OS X – und frecherweise stammen einige davon aus den Softwarelabors verschiedener unseriöser Hersteller von "Virenschutzsoftware".
Ein Tool, das hier Hilfe verspricht ist der MacKeeper, der während des Surfens hier und da aufpoppt, vor Viren warnt und den User zur Systemreinigung aufruft. Der MacKeeper ist nicht direkt gefährlich, aber sehr lästig - die Vollersion, die verspricht, Viren und Gefahren aufzuspüren, ist leider völlig sinnlos und schadet mehr als sie nützt (>zur Berichterstattung).

Allerdings machen die wenigen bekannten Schadprogramme für OS X nur ziemlich ein Millionstel der aktuell für Windows existierenden Schadprogramme aus. Die Gefahr sich beim Surfen einenTrojaner oder etwas ähnliches einzufangen, ist also ziemlich gering. Wer auf Nummer sicher gehen sollte, der findet bei Apfelwerk gute Tipps, sich zu schützen

Schutz vor Malware ...


virus-protection-iconGrundsätzlich braucht ein Mac-User keine Angst vor einer unbemerkten Attacke zu haben - Schadprogramme für iOS / OS X installieren sich nie "von selbst":

Die Installation des Schadprogramms läuft nicht wie bei Windows im Hintergrund und automatisch ab, sondern muss von Hand gestartet werden - und dazu ist immer zuerst ein Administrator-Kennwort nötig, was vor und während der Installation abgefragt wird

Aus diesem Grunde  sollte man grundsätzlich sehr hellhörig werden, wenn sich ein plötzlich Programm installieren will oder wenn ein Popup eine Aktualisierung von irgendeiner Systemkomponente verlangt und der Mac einen nun unvermittelt nach seinem Admin-Kennwort fragt.
in Bezug auf solche "Aktualisierungsaufforderungen" sollte man auch wissen, dass sich Mac OS autark updatet. Deshalb heißt es in einem solchen Fall immer: Finger weg von der Aktualisierung!