Vorbereitungen ...


Der große Vier-Fenster-Raum am Beginn des E-Traktes war Klassenraum einer achten Klasse und beherbergte in den Freistunden weitere Kurse. Die letzte Renovierung lag wohl schon etwas zurück und so zeigten die Wände teilweise deutliche Spuren der Alterung und des täglichen Gebrauchs. Es dürfte natürlich jedem sofort klar sein, dass eine solche Atmosphäre nicht gut für eine High-Tech-Pilotklasse ist. Der Kontrast zwischen moderner Technik und einem eher antiquierten Raum, der diese beherbergt, hätte gar nicht größer sein können. 

Hatte Raum E146 noch vor den Sommerferien den morbiden Charme einer Bahnhofswartehalle, so zeigte er sich nach den Sommerferien von einer völlig anderen Seite ... .  

Entstanden ist ein heller und freundlicher Raum mit viel Atmosphäre. 

Nach einer grundsätzlichen Renovierung durch einen Malertrupp des Gebäudemanagements war aber trotzdem noch viel Arbeit notwendig, um eben dieses Resultat erzielen zu können. Ohne die Mithilfe der Mitglieder der DTP-AG wäre dieses Pensum auch nicht zu schaffen gewesen.

So traten in der letzten Ferienwoche die Unentwegten an, um die neuen Möbel, die die Stiftung MuT uns gestiftet hatte, in den Raum zu schleppen, diese dann zusammen zu bauen, die Arbeitsfläche an der Seitenwand anzubringen sowie einen homogenen Satz Schulmöbel aus dem gesamten Schulhaus zusammenzusuchen und vieles mehr.

Es ist erstaunlich, welche Veränderungen ein wenig Farbe, ein paar Bilder und eine individuelle Ausstattung bewirken können. Bei den Verschönerungsarbeiten zeigte sich auch ein überraschender Effekt. Die Schüler der DTP-AG, von denen einige natürlich auch in der iPad-Klasse sind, zeigten einen erstaunlichen Elan beim Arbeiten; sie reinigten sogar die Tische und Bänke, damit diese erstrahlen wie neu, und wuschen sogar die Fensterbretter und das Sideboard ab.

Am Ende des Tages standen dann alle Akteure stolz vor dem von ihnen geschaffenen Raum und selbst Bodo, unser mit Lob sonst eher sparsamer Hausmeister sprach sein allerhöchstes Lob aus: Gar nicht mal so gut, könnte schlecher sein!".

Auf diese Weise ist ein Umfeld entstanden, in dem sich die Schüler hoffentlich wohl fühlen  und in dem sie sich gerne aufhalten, um zu lernen und zu leben.