Die Elektrik wird gelegt ...


Nachdem die "kosmetischen" Vorarbeiten im Raum selbst alle abgeschlossen waren, rückten am Montag pünktlich die Handwerker an, um KAT-9 Duplexkabel und die Stromleitungen für den Lehrerrechner zu verlegen. 


Um nicht über Verlängerungskabel stolpern zu müssen und um die iPads zu laden bzw. um mehrere Stromquellen für das Nachladen digitaler Endgeräte zur Verfügung zu haben, legten die Handwerker uns eine Steckdosenleiste mit fünf Doppelsteckern über die Arbeitstheke an der linken Seite des Raumes. Das war dank eines genormten Kablekanals recht einfach zu bewerkstelligen.

Etwas komplizierter wurde es dann bei der Verkabelung des Lehrerplatzes in der vorderen Ecke des Klassenraumes beim Fenster. Da das Präsentationspult etwa zwei Meter von der Wand entfernt ist, musste ein Bodenkanal mit abgeflachtem Profil gelegt werden, in dem Strom, Lautsprecherkabel für das Dolby-Surround System sowie eine HDMI-Kabelverbindung zum Beamer an der Decke verlegt wurden.

Nun hieß es also die Deckenplatten der abgehängten Zwischendecke zur Seite zu legen und alle Kabel darunter durchzuziehen. Im Raum selbst ging das noch, denn hier musste nicht gebohrt werden. Anders sah es da bei den Kat-9 Duplex-Kabeln aus, die zum Serverraum im V-Trakt gezogen werden mussten. Bis zu Raum E146 war das dank der dort schon verlegten Kabelschächte kein so großes Problem. Freude kam allerdings beim Durchbohren der Wand hin zu unserem Klassenraum auf. Da es an diesem Tag sowieso tropisch heiß war, gerieten die Handwerker dabei mächtig ins Schwitzen.

Was aber ein echter Handwerksmeister ist, der lässt sich durch solche Widrigkeiten nicht beeindrucken. Pünktlich zum Feierabend waren alle Arbeiten erledigt und der Raum war nachher so sauber wie zuvor. Das blieb aber nicht lange so, denn die alte Tafel musste raus, denn der Zahn der Zeit hatte schon mächtig an ihr gefresssen und eine neue sollte her. Hier kam uns der Zufall zu HIlfe, denn unser Hausmeister hatte eine fast neue Pylonentafel im C-Trakt abgebaut und zwischengelagert, da dort ein Smart-Board installiert worden war.
Mit Hilfe einiger Schüler wurde die Tafel durch das Schulhaus geschleppt und unser Hausmeister und sein Assistent bauten die alte Tafel ab. Die Entsorgung der alten Tafelteile übernahmen die Schüler, die einen Mordsspaß hatten, die Überbleibsel weiter in ihre Bestandteile zu zerlegen ... .