Mobilising and Transforming
Teacher Education Pedagogies



Am ersten und zweiten Oktober 2015 fand an der PH-Karlsruhe im Rahmen der von er EU finanzierten  MTTEP - Projektes (Mobilising and Transforming Teacher Education Pedagogies ) eine "Mini-Conference" der beteiligte Schulen und Universitäten statt.

Die Präsidentin der PH Karlsruhe, Dr. Christine Böckelmann, und  Alexander Lehrmann vom Kultusministerium Baden-Württemberg eröffnet das Ereignis und begrüßten die aus ganz Europa angereisten Teilnehmer offiziell.
Die Konferenz selbst wurde von 
Professor Mutfried Hartmann (PH Karlsruhe) und Professor Frank Thissen (Hochschule der Medien, Stuttgart) eröffnet. Moderiert wurde die "Mini-Convention" dann durch Dr. Kevin Burden, den Projektkoordinator von der University of Hull. 

Gekommen waren die Vertreter der Universität Hull, der University College Bergen (Norwegen), der Hochschule der Medien in Stuttgart, der PH Karlsruhe sowie der University of Technology, Sydney, Australien. Folgende Schulen waren vertreten: die Metis Akademiet aus Bergen, Norwegen, das Lentiz Reviuslyceum, Masslius in den Niederlanden, die Rennbuckel Realschule in Karlsruhe sowie die Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda. 

Das erklärte Ziel des von der EU finanzierten Erasmus+ Projektes ist der Aufbau eines europäisches Netzwerkes für das mobile Lernen und die Vermittlung der heutzutage dringend benötigten "21st Century Skills". Im Fokus standen hierbei natürlich auch die dafür erforderlichen Änderungen in der Aus- und Weiterbildung von Lehrern, um dem grundlegenden Paradigmenwechsel von der "Industriegesellschaft" zur "Informationsgesellschaft", der sich in den europäischen Gesellschaften schon flächendeckend Bahn gebrochen hat, Rechnung tragen zu können.

Im Rahmen zahlreicher Workshops und Informationsveranstaltungen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit des Erfahrungsaustausches und des Wissenstransfers.
An beiden Tagen gab es vormittags und nachmittags jeweils zwei workshop-Blöcke, die im Rotationsverfahren besucht werden konnten. Damit alles wie am Schnürchen klappte, hatte Sarah Jones von der University of Hull als Projektmanagerin gesorgt.
Am Donnerstag standen zum Beispiel die Themen: "
Science at the beach with iPads and eBooks", "How does the use of eBooks support and extend field work outside of the institution?", "How do eBooks allow you to flip the classroom?" sowie "How are teachers in Germany getting their pupils to make eBooks?" zur Auswahl.

Nachmittags fanden dann die Vorstellungen der Projekte der teilnehmenden Universitäten und Schulen statt. Als Gastredner auf dieser "Conference Teach Meet" war Dieter Umlauf von der Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda zum Thema "Challenge Based Learning eingeladen worden. Jeder der Teilnhmer erstellte zusätzich zu seinem Referat ein Poster, das die Aussagen seines Vortrags synoptisch umriss. Dieses wurde dann in der Lobby ausgehängt und bot einen Gesprächsanlass während der Pausen und des informellen Zusammentreffens der Teilnehmer.

Als besonders beindruckend erwies sich am Freitag das Referat von Seán Ó Grádaigh, Dozent für "Digital Education", an der "School of Education" der nationalen Unniversität von Ireland, Galway mit dem Titel: "The Book of the Future: working with trainee teachers to produce eBooks in two languages - English and Irish".

Durch eine konsequente Befähigung der Lehrer zum Umgang mit Technik und die Einführung digitaler Teaching- und Assessment Tools während der Ausbildung sowie durch eine konsequente Änderung der grundlegenden Paradigmen des Unterrichts - weg vom Frontalunterricht a la Skinner - hin zur Einbeziehung des iPads als Unterrichtsmediums und der Anwendung konnektivistischer Unterrichtsprinzipien, haben die irisch-sprachigen Schule über mehrere Jahre hinweg einen sehr deutlichen Vorsprung in der Qualität der A-Level-Prüfungen erzielt. Illustriet wurde dieser Beitrag durch sehr anschauliche Beispiele aus der Praxis und authentischem Videomaterial aus der Lerheraus- und Fortbildung in Irland.

Bei dieser Konferenz wurden breitgefächert die ersten konkreten und sehr erfolgreichen Ergebnisse des Projekts präsentiert und die Gastteilnehmer wurden auch ermutigt, dem Netzwerk beizutreten. Somt soll eine möglichst breite Basis für den Austausch von Erfahrungen und Ideen geschaffen werden, um die eigene Lehrerfahrungen sowie das bereits erworbene Wissen im Umgang mit mobilen Technologien mit anderen zu teilen.

Die Folgekonferenz des MTTEP wird im September 2016 in Bergen, Norwegen stattfinden, so dass man sich schon jetzt darauf freuen dar, die neuesten Nachrichten über dieses Projekt zu erfahren.